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 Einführung in die Welt des Schreckens

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BeitragThema: Einführung in die Welt des Schreckens   So 13 Jul 2008, 19:40



Das Ziel unserer Seite ist es, dem Interessierten einen möglichst umfangreichen Einblick in die Welt der Horror- und Gruselfilme, Thriller, Science-Fiction, Fantasyfilme und anderen zu gewähren, zusätzlich findet ihr hier fast vergessene Filme aller Genres. Neben bekannten Filmen gibt es auf diesen Seiten besonders viele unbekannte Filmperlen vergangener Tage zu entdecken. Begib dich auf eine Entdeckungsreise zu Filmen des guten und schlechten Geschmacks.

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Der Horrorfilm ist ein Filmgenre, das beim Zuschauer Gefühle der Angst, des Schreckens und Verstörung auszulösen versucht. Oftmals, aber nicht zwangsläufig, treten dabei übernatürliche Akteure oder Phänomene auf, von denen eine zumeist lebensbedrohliche und traumatische Wirkung auf die Protagonisten ausgeht. Die deutsche Bezeichnung Gruselfilm wird tendenziell eher für ältere Horrorfilme verwendet. Eine besonders auf den Schrecken der Gewalt setzende Form ist der Splatterfilm.

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Der Spaß an der Angst ist wahrscheinlich so alt wie die Angst selbst. Die spielerische Beschäftigung mit dem, was Furcht auslöst, hilft mit dieser fertig zu werden. Diese Betrachtungsweise existiert – wen wundert’s – bis heute fort, denn die Angst ist der treue Begleiter des Menschen geblieben.

Zwar kann es auch bei anderen Filmen zu Reaktionen wie Angst, Schrecken oder Verstörung kommen – etwa bei einem Dokumentarfilm über medizinische Operationen. Doch erst, wenn die Erzeugung derartiger Affekte zum eigentlichen Ziel des Films wird, handelt es sich um einen Horrorfilm.


Ein häufig anzutreffendes Merkmal des Horrorfilms ist die oftmals übernatürliche bzw. nicht immer wissenschaftlich erklärbare Bedrohung der Protagonisten. Dadurch unterscheidet sich der Horrorfilm vom Thriller, dem er allerdings nahesteht. Typische übernatürliche Gegenspieler des Horrorfilms sind Vampire, Werwölfe, Gespenster, Zombies, Außerirdische, Monster, Mutanten oder außer Kontrolle geratene Geschöpfe (z.B. Golems). Es existieren jedoch auch zahlreiche Horrorfilme, die ganz ohne übernatürliche Akteure und Phänomene auskommen, etwa der „Slasherfilm“, bei dem die Bedrohung zumeist von menschlichen, aber psychopathischen Mördern ausgeht.

Trotz ihrer größtenteils unrealistischen Bösewichterpalette gelten für die im Horrorfilm kreierte, fiktive Welt dennoch die Gesetze und der Rationalismus unseres Alltags. So sind anders als in Märchen- und Fantasyfilmen die Dämonen im Horrorfilm kein normaler, selbstverständlicher Bestandteil der Handlung, kommen aber trotzdem darin vor.

Damit der Effekt des Grauens entstehen kann, versucht der Horrorfilm in der Regel, eine starke emotionale Identifikation des Zuschauers mit den bedrohten Protagonisten zu erzeugen. Noch stärker als andere fiktive Filmgenres ist der Horrorfilm darauf angewiesen, dass der Zuschauer das Filmgeschehen mit den Augen der Filmpersonen betrachtet. Dies kann, muss sich aber nicht zwangsläufig in entsprechender Kameraführung – etwa in Form von Point-of-View-Shots – widerspiegeln.

Dramaturgisch lebt der Horrorfilm von der paradoxen Gegenüberstellung von Ausnahme und Regel. Wenn die Regel erwartet wird, regiert die Ausnahme, und umgekehrt: Das Sicherheit verheißende Naturgesetz wird vom grauenvollen Wunder unterbrochen, oder das unbarmherzige Naturgesetz stellt sich gegen das erhoffte Wunder. In der getäuschten Erwartung, dass etwas „mit rechten Dingen“ vor sich geht, überschneiden sich die Vorstellungen von Naturgesetzlichkeit und sozialer Normalität.

Eine Spielart des Horrorfilms ist der Psycho-Horror. Im Gegensatz zum klassischen Horrorfilm, in dem die Schreckwirkung mit der beschriebenen, v.a. übernatürlichen Rollenpalette erzielt wird, arbeitet der Psycho-Horror mit einer allgegenwärtigen, eher diffusen Bedrohung. Diese äußert sich immer wieder durch unerwartete Gefahrensituationen, deren Ursache jedoch vorerst oder gar dauerhaft im Dunkeln bleibt (Beispiel: The Blair Witch Project, 1999). Das Entsetzen basiert hier, wie allgemein im Horrorfilm, auf der Angst vor dem Unbekannten. Zum Beispiel fühlt sich der Zuschauer ausgeliefert, wenn die meisten Einstellungen so subjektiv gehalten sind, dass ihm der objektive, distanzierte Überblick verweigert wird.

Die Erwartung des Unheimlichen wird durch verschiedenste filmische Stilmittel bedient. Nicht in jedem erfolgreichen Horrorfilm müssen Blutfontänen spritzen und Menschenfresser wüten. Viel eher fürchten sich die Zuschauer, wenn Drehbuch und Interpretation, Bildgestaltung, Kameraführung und Filmschnitt, Klangeffekte und Musikuntermalung, Gezeigtes und Weggelassenes so im Einklang zueinander stehen, dass auch Alltäglichkeiten einen unheimlichen Touch bekommen.

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Gruselgeschichten hat man sich vermutlich schon an steinzeitlichen Lagerfeuern erzählt; leider werden wir es nicht erfahren, denn an Höhlenwände gemalt wurde (neben dem, was man jagen wollte) nur, was ernsthaft Angst einflößend war. Zum Geschichtenerzähler, der sich auf Gedächtnis und Zunge verlassen musste, gesellte sich erst dort, wo die Schrift erfunden und benutzt wurde, der nachweisliche Verfasser von Geschichten. Erst jetzt können wir noch viele Jahre später erfahren, was sich die Menschen einst mitzuteilen hatten. Auch der Horror wird nun fassbar, doch kann man ihn bereits in das hier für uns relevante Umfeld stellen – als Element der Unterhaltung und literarisches Genre? Stattdessen stellt er lange eine (allegorische) ‚Beschreibung’ von Geschöpfen und Ereignissen dar, die man für möglich, real und wahr hielt. Vampirische Wiedergänger ‚kannten’ und fürchteten schon die Griechen (als Lamien) und Römer (als Lemuren) der Antike und sie erschreckten (wie auch Tiermenschen oder Ungeheuer) viele weitere europäische, asiatische oder (nord- und süd-) amerikanische Völker.


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Gotischer Horror

Gotischer Horror spielt an verwunschenen Orten: (gern deutschen) Schlossruinen, alten Klöstern, Verliesen oder Friedhöfen. Dort bleibt die Vergangenheit unheimlich präsent und beeinflusst das Leben gegenwärtiger Menschen, die – zur Freude des lesenden Publikums – dekadente Höllen sadistischer Grausamkeiten und schauriger Begegnungen durchleiden müssen.

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Klassischer Horror

Wenn es in einer Geschichte umgeht, ohne dass allzu offen Blut fließt, können wir sie in der Regel hier ansiedeln. Das Grauen in Gestalt von Gespenstern, Vampiren oder Werwölfen entsteigt in Spukhäusern oder an anderen verwunschenen und verfluchten Stätten dem Jenseits, wobei der lebende Mensch oft seinen Teil beiträgt, damit es sich voll entfalten kann: Psychische Schwächen, ungesühnte Schuld oder Krankheit bieten dem Übernatürlichen ein gern genutztes „Einfalltor“

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Psycho(logischer) Horror

Das Grauen spielt sich primär im menschlichen Hirn ab.

Geisteskrankheit, Missbrauch oder Vernachlässigung lassen ein durch und durch menschliches Monster entstehen, das durch unverständliche oder ungeheuerliche, oft blutige Taten für realen Horror sorgt. Geister, Vampire u. ä. offensichtliche Spukbolde sind überflüssig.

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Phantastik

Horror muss nicht immer handfest – als bissiger Vampir, würgende Totenhand, heulender Werwolf – daherkommen. Neben dem Unheimlichen gibt es auch das Surreale, Verschlüsselte, Märchenhafte, Unbegreifliche, sprich: das buchstäblich Phantastische.

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Splatter/Gore

Dies ist der Horror der ganz harten, vordergründigen Art, der buchstäblich die (Fleisch-) Fetzen fliegen und das Blut spritzen lässt. Dem auf Provokation und Brechen existierender Gesetze und gesellschaftlicher Regeln angelegten Schwelgen in Ekel und Eingeweiden wird von seinen Anhängern eine kathartische Wirkung nachgesagt, während die Feinde nach Irrenarzt, Polizei und Zensor rufen.

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Mischformen

Da sich Außerirdische im Film als unheimliche ‚Besucher von drüben’ einsetzen lassen, kommen Horrorszenarien auch in der Science Fiction zum Einsatz.

Daneben entlehnt die (Dark) Fantasy zahlreiche Gestalten und Szenarien dem Horror. Ebenso selbstverständlich wie blutrünstige Schwertschwinger oder wilde Tiere sind Dämonen, Hexen, Zauberer, Vampire und Untote.

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Historischer Horror

Neu hinzu kam als Subgenre schließlich der historische Horror, der den immensen Erfolg moderner Historienromane aufgreift und gruselige Geschichten in eine mehr oder weniger ‚korrekte’ Vergangenheit verlegt.
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